Agenda

, 18:30–20:00 Uhr

Warum Frauen und Männer in der Medizin anders behandelt werden sollen

Warum Frauen und Männer in der Medizin anders behandelt werden sollen

Spätestens seit der COVID-19-Pandemie ist klar, dass das Geschlecht im Gesundheitsbereich eine bedeutende Rolle spielt. Selbst die moderne Medizin ist noch weit davon entfernt, Therapien flächendeckend geschlechts- spezifisch umzusetzen. Im Forum stellen wir Ihnen wichtige Geschlechterunterschiede bei Sportverletzungen, beim Schlaganfall und beim Herzinfarkt vor. Zudem werfen wir einen geschlechtsbezogenen Blick auf die COVID-19-Pandemie und zeigen auf, welche fatalen Folgen auftreten können, wenn Frauen und Männer in der Medizin gleich behandelt werden.

Ort

Zur Zeit können Veranstaltungen mit Publikum durchgeführt werden. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung und ein COVID-Zertifikat sind aber erforderlich. Die Veranstaltung wird auf jeden Fall live übertragen.

www.usz.ch/…

, 09:00–17:00 Uhr

Eawag-Infotag 2021—Dynamische Gewässer: Neue Werkzeuge, neue Möglichkeiten

Eawag-Infotag 2021—Dynamische Gewässer: Neue Werkzeuge, neue Möglichkeiten

Die Überwachung der Oberflächengewässer hat eine lange Tradition in der Schweiz, seit François-Alphonse Forel vor rund 125 Jahren am Genfersee die Wissenschaft der Limnologie begründete. Seitdem wurden alternative Überwachungsmethoden entwickelt, mit denen sich die Dynamik aquatischer Systeme mittels Datenerfassung durch vor Ort installierte Sensoren oder Satelliten, Drohnen und Smartphones in hoher Frequenz messen und verstehen lässt. Mit den so gewonnenen Datensätzen können die verschiedenen Prozesse heute sehr schnell, manchmal sogar in Echtzeit und automatisch analysiert werden. Der Eawag-Infotag 2021 bietet einen Überblick über jüngst entwickelte Methoden zur Überwachung der Oberflächengewässer und geht auf die Möglichkeiten und Grenzen dieser neuen Technologien ein.

— Fr., 15.01.2021

CitSci ‘21—Citizen Science in der Schweiz vernetzen

CitSci ‘21—Citizen Science in der Schweiz vernetzen

Citizen Science, der Einbezug von Bürgerinnen und Bürger in Forschung, ist in der Schweiz auf fruchtbaren Boden gefallen. Seit mehreren Jahren werden Citizen Science-Ansätze in verschiedenen Disziplinen und Zusammenhängen eingesetzt. Praktikerinnen und Praktiker erkunden das breite Spektrum der Möglichkeiten, die sich durch partizipative Ansätze bieten und es gibt Projekte in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen. Ob von Hochschulen organisiert, in schulischen Kontexten oder als Graswurzelbewegung durchgeführt: Citizen Science in der Schweiz trägt zur Forschung bei und leistet einen Beitrag zum Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Mit “CitSci Helvetia 2021”, der ersten Schweizer Citizen Science-Konferenz, möchten wir die verschiedenen Citizen Science-Akteure zusammenbringen, um die diversen Traditionen der Bürgerwissenschaft in der Schweiz zu entdecken und zu vernetzen. Wir wollen gemeinsam die Vielfalt in der Koproduktion von Wissen kennenlernen und diskutieren. Die Konferenz soll Raum bieten für den Austausch, die Entwicklung neuer Ideen und die Diskussion partizipativer Forschung in der Schweiz.

, 10:00–12:00 Uhr

Neujahrsblätter-Verkauf in der ZB

Der traditionelle «Stubenhitze und Neujahrsblätter-Verkauf» in der Zentralbibliothek fällt dieses Jahr aus. Unseren Mitgliedern wird das Neujahrsblatt per Post zugeschickt. Sonstige Interessierte können das Neujahrsblatt 2021 beziehen unter sekretariat@ngzh.ch

Ort

, 08:50–13:00 Uhr

Exkursion der Zürcherischen Botanischen Gesellschaft mit Andreas Gigon

Exkursion der Zürcherischen Botanischen Gesellschaft mit Andreas Gigon

Themen der Exkursion sind die Ökologie des Flachmoors, biologische Diversität und Bewirtschaftung mit Ried-Rotationsbrache, Oligotrophierung und Renaturierung. Ab Bahnhof Egg gehen wir zum Büelholz, wo es einen neuen Naturlehrpfad hat. Im dortigen Wald werden wir in das spannende Thema der Symbiosen eingeführt. Bei einer Naturwiese werden weitere Beispiele von positiven zwischenartlichen Beziehungen präsentiert. Über Unterhalden wandern wir anschliessend zur Badi Egg am Greifensee. Gleich daneben hat es schöne Riedflächen, welche durch viele Untersuchungen hinsichtlich Erhaltung der Biodiversität an Pflanzen und Kleintieren bis ins Detail bekannt ist. Erklärung des Managements mit Ried-Rotationsbrachen und des Problems von Nährstoff-Pufferzonen. Dann weiter zur Busstation Riedikon Chis/Naturstation. Wanderzeit ca. 1.5 Stunden. Wer möchte, kann danach auf eigene Faust die Naturstation Greifensee besuchen.

Weitere Informationen zum Thema finden sich im eben erschienenen Buch des Exkursionsleiters: Andreas Gigon (2020) Symbiosen in unseren Wiesen, Wäldern und Mooren. 60 Typen positiver Beziehungen und ihre Bedeutung für den Menschen. Haupt Verlag, Bern. 424 Seiten. CHF 48.–

Ort

Treffpunkt:
Haltestelle Egg 8:50 Uhr (Zürich Stadelhofen ab 8:18 Uhr, Forchbahn)

Kontakt:
Nina Richner
077 463 64 24
nina_richner@hotmail.com

www.zbg.ch/…

, 12:15–13:15 Uhr

Exploring the Method Repertoire of Transdisciplinary Research for Citizen Science

Exploring the Method Repertoire of Transdisciplinary Research for Citizen Science

When research is meant to include non-academic actors – be it for the purpose of data collection or transdisciplinary research (TDR) – challenges arise: Which actors should we involve in which research steps? How can we develop a shared understanding of the research problem? How do we integrate the various bodies of knowledge of the people involved? The td-net web portal for co-producing knowledge provides methods and tools to meet such challenges in the context of transdisciplinary research (TDR). After a short outline of the characteristics of TDR, we will discuss the overlaps between TDR and Citizen Science and have a closer look at some tools from the td-net web portal.

Ort

Citizen Science Center Zurich
Brown Bag Lunch

University of Zurich
Main Building
Room KOL-E-13 (Senatszimmer)
Rämistrasse 71
8006 Zürich

citizenscience.ch/…

, 12:15–13:15 Uhr

The Future of Citizen Science

The Future of Citizen Science

The presentation will discuss the benefits and challenges of integrating Machine Learning (ML) into citizen science projects while maintain a dynamic division of labor that benefits the volunteers’ learning and motivation. Drawing on the www.GravitySpy.org project as an example, we will describe how volunteers assist in the search of gravitational waves by training a ML unit to find glitches in data from the advanced laser interferometer gravitational-wave observatory (LIGO). We designed the project so it would allow for changes to take place in the relationship between the human and the machine as both get better at distinguishing increasingly subtle abnormalities in the gravitational wave data. Build on the Zooniverse.org platform, Gravity Spy has to date attracted more than 17,000 participants classifying millions of glitches.

Ort

Citizen Science Center Zurich
Digital Brown Bag Lunch

citizenscience.ch/…

, 17:30–20:00 Uhr

Citizen Science Center Zürich

Citizen Science Center Zürich

Das Citizen Science Center wird gemeinsam von der Universität Zürich und der ETH Zürich geführt.

Die Schweiz ist bekannt für ihre lange Tradition in direkter Demokratie und politischer Mitbestimmung. Citizen Science könnte als Übertragung dieser Idee von der Politik in die Wissenschaft angesehen werden. Auch Forschende an UZH und ETH haben umfangreiche Erfahrungen in Citizen Science, partizipativer Forschung und verwandten Bereichen, wie künstlicher Intelligenz, den Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaft. Diese Kombination an Wissen und Kompetenzen am Standort Zürich ermöglicht vielfältige Synergien.

, 18:15–20:15 Uhr

Die Erforschung der Planetenentstehung mit dem «VLT Planet Finder»

Die Erforschung der Planetenentstehung mit dem «VLT Planet Finder»

Prof. Dr. Hans Martin Schmid,
Institut für Teilchen- und Astrophysik der ETH Zürich

Das neue “Planet Finder” Instrument am Very Large Telescope in Chile ist ein adaptives Optiksystem zur Untersuchung von astronomischen Objekten mit sehr grosser räumlicher Auflösung und hohem Kontrast. Diese innovative Technik wird gebraucht für die detaillierte Charakterisierung von zirkumstellaren Scheiben in denen Planeten entstehen und für den zukünftigen Nachweis von Leben auf extra-solaren Planeten. Es wird illustriert, wie ein solches Gerät funktioniert, was wir heute mit dem “Planet Finder” schon erreichen können und welche Weiterentwicklungen noch benötigt werden um in Zukunft wirklich ausserirdisches Leben zu finden.

Ort

ETH Zürich, HG E 21, Rämistrasse 101, 8001 Zürich