Agenda

, 18:00–21:30 Uhr

Science Dinner  mit Verleihung der NGZH-Jugendpreise

Science Dinner mit Verleihung der NGZH-Jugendpreise

Nach einem Apéro im gediegenen Jürg-Wille-Saal des Restaurant Löwen in Meilen wird ein Dreigang-Menu serviert. Zwischen den Gängen sind Experimente angesagt, die zur Nachahmung anregen sollen und nicht nur Kinder in Erstaunen versetzen können. Die teilweise mit Haushaltgegenständen durchgeführten Versuche zeigen, wie stark die Naturwissenschaften unser Leben prägen und wie unterhaltsam und interessant Physik auch ganz ohne Mathematik sein kann. Zusätzlich werden uns die drei Preisträgerinnen des NGZH-Jugendpreises 2018 einen Einblick in ihre spannenden Matura-Arbeiten ermöglichen.

Wir wollen bei diesem gesellschaftlichen Anlass auch NGZH-Mitglieder untereinander bekannt machen und Nichtmitgliedern unsere Gesellschaft vorstellen.

Ort

Restaurant Löwen
Seestrasse 595
8706 Meilen

Anmeldung via sektretariat@ngzh.ch erforderlich

, 18:15–20:00 Uhr

Das paläontologische Erbe der Schweiz

Das paläontologische Erbe der Schweiz

Prof. Dr. Christian Klug, Paläontologisches Institut und Museum der UZH

Bereits seit mehreren Jahrhunderten suchen Zürcher nach Fossilien. Namen wie Gessner oder Scheuchzer finden sich nicht nur auf Zürcher Strassenschildern sondern sind weltweit bekannt. Das Herz des Paläontologischen Museums der UZH bilden die Wirbeltiere aus der Trias des Monte San Giorgio. Diese Lokalität erlangte schon vor Jahrzehnten Ruhm als Konservat-Lagerstätte von Weltrang, denn dort sind komplette Skelette erhalten, oft sogar mit Weichteilresten, Embryonen im Mutterleib oder Nahrungsresten im Verdauungstrakt. Eines der prominentesten Fossilien im Paläontologischen Museum ist das fast vollständige Skelett des Rauisuchiers Ticinosuchus, ein entfernter Verwandter der heutigen Krokodile.

Ort

Paläontologisches Museum der Universität Zürich
Karl Schmid-Str. 4
8006 Zürich

, 18:15–20:15 Uhr

Smartphone-Diagnostik in Entwicklungsländern

Smartphone-Diagnostik in Entwicklungsländern

In vielen Ländern der Welt ist der Zugang zur medizinischen Versorgung erschwert: es fehlt an gut ausgebildetem medizinischem Personal, und die Distanzen zur nächsten Erstversorgung sind sehr lang. Deshalb entwickeln wir neuartige Sensoren und Algorithmen, um die Diagnose und Behandlung von Krankheiten dezentralisiert und patientennah durchzuführen. Dabei spielen für uns Smartphones, die Entwicklung von benutzerfreundlichen und kosteneffizienten Medizingeräten‚ sowie die Detektierung von kontextuellen Inhalten am Behandlungsort eine zentrale Rolle.

Als Beispiel wird ein mobiles Pulse-Oximeter mit dazugehöriger App vorgestellt, das zur Diagnose von Lungenentzündung im ländlichen Peru angewendet wird. Entwickelt wurde die App an der ETHZ in Zusammenarbeit mit dem SwissTPH in Basel und der Universidad Peruana Cayetano Heredia in Lima.

Ort

ETH Zürich
HG E 21, Rämistrasse 101
8001 Zürich